Impressionismus

Auf den Spuren vonClaude Monet...

(1840-1926)

nach Monet, Landschaft  mit Brücke
nach Monet, Landschaft mit Brücke

Claude Monet war einer der führenden Vertreter des Impressionismus. Der Sohn eines Handwerkers kommt 1840 in Paris, Frankreich auf die Welt. Mit 16 Jahren erlernt er das Zeichnen. Der Landschaftsmaler Boudin führt ihn in die Freilichtmalerei ein, was zu damaliger Zeit unüblich war, da meist im Atelier unter künstlichen Licht gearbeitet wurde. 1859 lernt er den Maler Pissarro der Academie Suisse kennen. 1862 kehrt er nach zweijährigen Militärdienst in Algerien nach Le Havre zurück und malt zusammen mit den Malern Boudin und Jongkind an der Küste. Monet lernte seinerzeit viele andere Malerkollegen kennen mit denen er mehrfach im Freien malte. Doch Claude war auch immer wieder in finanziellen Schwierigkeiten. Viel Anklang bei einer Ausstellung fanden 1965 zwei Seestücke von Monet, so wie auch ein Porträt von seiner späteren Frau Camille. In England trifft er dann wieder auf Pissarro und lernt die dortige Landschaftsmalerei kennen. Um 1971 mietet er sich ein Haus in Argenteuil. Es ist die Hoch-Zeit des "Impressionismus" (lateinisch), was soviel wie Eindruck bedeutet. 1883 zieht Monet nach Giverny. Er besitzt ein schönes Haus und lässt sich nach eigenen Vorstellungen einen Garten anlegen, der ihn inspiriert für seine bekannten Spätwerke. 

Jährlich hatte Claude auch seine Ausstellungen. Es entstanden die Gemälde "Die Küstenpromenade", die Bildserie von der Kathedrale zu Rouen (1894) oder den Zyklus der Seerosen - und Lilienbilder. Bei den Seerosen erschwerte ihn ein Augenleiden zunehmend die Arbeit.  Monet verhalf dem Impressionismus zum Durchbruch. Seine Darstellung mit Licht entsprach dem "Freilicht" der Pleinair-Malerei und es herrschte in seinen Bildern vorwiegend das Atmosphärische als der Tiefenraum. Der Maler legte viel wert auf die Farbe. Genaue Kenntnisse der Farbenlehre und die intensiven Farbexperimente sieht der Betrachter auf vielen seiner Bilder. Seestücke, Landschaften, Stadtansichten und Menschen verschmelzen zu einer spezifischen Einheit. Genaue Detailwiedergabe von Gegenständen und Figuren waren für Monet nicht wichtig. Die Farbharmonien und die Lichtwerte die der Maler in seinen Werken verwendete sind auch heute noch sehenswert für jeden, der sich ein Monet-Bild mal etwas genauer betrachtet.